Donnerstag, 7. Juli 2011

Finanz-, Eurokrise? War da mal was? Die Abzocker machen munter weiter

na ja, wer hätte es anders erwartet: Ethik, Moral und Anstand sind in Chefetagen und Verwaltungsräten dünn gesäht. Aktuelle Beispiele gefällig? Der Stern berichtet über die Abzockergilde: 
"Deutschlands Topmanager verdienen wieder prächtig: Durchschnittlich 4,5 Millionen Euro erhielt der Chef eines Dax-Konzerns 2010, gut 20 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009, wie aus einer Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hervorgeht. Bereits ein einfaches Vorstandsmitglied kassierte durchschnittlich 2,9 Millionen Euro - auch das rund ein Fünftel mehr als noch vor einem Jahr. Von solchen Einkommenssteigerungen kann der durchschnittliche Arbeitnehmer dagegen nur träumen: Laut Statistischem Bundesamt kam der nur auf ein Plus von mageren 2,2 Prozent.
Absoluter Topverdiener war mit rund 9,3 Millionen Euro VW-Chef Martin Winterkorn. Er überholte Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, der 8,9 Millionen Euro kassierte. Siemens-Lenker Peter Löscher kam auf Rang drei."

Kommentare:

  1. "Wir werden also, bei sonst gleichen Verhältnissen, jenes Land als auf der höheren Stufe volkswirtschaftlicher Entwicklung stehend zu bezeichnen haben, in welchem der Mittelstand am meisten vertreten ist. Wo aber der Mittelstand sich in fortschreitender Auflösung befindet, dort haben wir eine direkt dem Verderben entgegenreifende Entwicklung vor uns, und zwar umso sicherer, je größer der Reichtum ist, welcher diesen Auflösungsprozess des Mittelstandes begleitet."

    Prof. d. Nationalökonomie Dr. Gustav Ruhland, Berlin 1895

    Wie alle Zivilisationsprobleme der halbwegs zivilisierten Menschheit seit dem "Auszug der Israeliten aus Ägypten" ist die Ursache der "Finanzkrise" eine seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung und die daraus resultierende systemische Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz. Weil der Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – nur solange der Vater aller Dinge sein konnte, wie es noch keine Atomwaffen gab, ist die bevorstehende, größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte (globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes) allein durch die Verwirklichung der bereits 1916 vollständig und widerspruchsfrei beschriebenen, einzig denkbaren Möglichkeit des zivilisierten Zusammenlebens abzuwenden:

    "Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht."

    (Vorwort zur 5. Auflage der NWO, 1921)

    Dass bis auf das Genie Silvio Gesell und ganz wenige andere Ausnahmen eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwa im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstehen wollte, beruht auf einer künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um den Kulturmenschen durch selektive geistige Blindheit an ein noch immer fehlerhaftes Zwischentauschmittel mit Wertaufbewahrungs(un)funktion (Zinsgeld) anzupassen, damit das, was wir heute "moderne Zivilisation" nennen, überhaupt entstehen konnte. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich "Auferstehung".

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
    http://www.deweles.de/willkommen.html

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  2. Die Welt aus Sicht der Abofallenbetreiber:

    http://inside-megadownloads.blogspot.com/p/leserbriefe.html

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