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Mittwoch, 9. Februar 2011

Das ABC der Web-Abzocker (Abofallen, Abmahner, Pishing)

Der Provider 1x1 hat eine gute Übersicht über Abzocker im Netz aufgeschaltet. Nebst den einleitenden Worten (gleich anschliessend) orientert das Unternehmen über die einzelnen Arten der Abzocke im Netz: 
" ... Ein dubioses Anwaltsschreiben im Briefkasten, vermeintlich vertrauenswürdige Emails, die wichtige Zugangsdaten erschleichen, oder unsichtbare Viren, die heimlich die Kreditkartendaten stehlen: Online-Kriminalität hat viele Gesichter – und auch immer mehr Opfer. Denn Betrüger und Datendiebe werden immer raffinierter.Eine Infizierung des eigenen PCs durch Schadprogramme haben laut Erhebungen von Forsa bereits 43 Prozent der Internet-Nutzer erleben müssen – das entspricht 22 Millionen Deutschen. Die von dem BITKOM in Auftrag gegebene Umfrage ergab außerdem, dass bereits sechs Millionen Nutzer online von einem Geschäftspartner übers Ohr gehauen wurden, etwa beim Einkauf in Online-Shops, bei Auktionen oder privaten Verkäufen.
Sehr gefährlich sind zudem die weiterhin drastisch zunehmenden Phishing-Attacken: In den in der ersten Jahreshälfte 2010 gemeldeten Fällen lag der durchschnittliche Schaden bei jeweils rund 3.500 Euro. Daneben wird eine umfangreiche Dunkelziffer von Fällen vermutet, die entweder nicht angezeigt oder erst gar nicht bemerkt wurden.
Wie aber soll man sich vor Abzocke im Internet schützen? Der erste Schritt ist es, die Maschen der Online-Kriminellen zu kennen. Unser Überblick zeigt die häufigsten Gefahren im Web und gibt Tipps, wie Ihr Euch davor schützen könnt. ..."
hier gehts zum ganzen Artikel: Das ABC der Abzocker

Dienstag, 24. August 2010

Hedgefonds-Manager beziehen Burnout, um Milliarden zu retten

Tim Barakett
Stanley Druckenmiller
Steve Cohen
Immer mehr Finanzhaie seien ausgebrannt und würden ihren Job aufgeben, schreibt der "Spiegel". Nebst dem mehrfachen Milliardär und Oberabzocker Stanley Druckenmiller, der vergangene Woche seinen Job hinschmiss, hätte dies zuvor auch Timothy Barakett getan. Den Abgang angekündigt haben der Mitgründer des milliardenschweren Fonds Highfields Capital Management, sowie Investmentguru Steve Cohen. Weitere Investmentbanker und Hedgefonds-Manager würden den Schritt ebenfalls noch vollziehen.

Der Spiegel folgert wohl richtig, wenn er schreibt: 
"Ist bei manchem Finanzjongleur womöglich die Gier versiegt? Haben sie sich in den vergangenen Jahren schlicht die Taschen genug gefüllt? Ist es einfach Zeit, die Milliarden zu nehmen und abzuhauen? Manch zynische Bemerkung spricht dafür". 
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Montag, 3. Mai 2010

Die faulen Tricks der Krankenkassen-Makler

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Das Ziel der Krankenkasenmakler ist oft nur, Provisionen um jeden Preis zu kriegen. Ob am Telefon oder vor Ort, wenn Sie nicht aufpassen, haben sie einen rechtsgültigen, aber dubiosen Vertrag mündlich oder schriftlich abgeschlossen. Besonders in der Kritik steht das Maklerzentrum Schweiz. Gesucht werden von den Maklern junge, gesunde Kunden. Vermerken sie in einem Telefongespräch, dass sie krank sind, so ist meist das Gespräch mit dem Berater rasch beendet.
Der "Blick" nennt Facts dazu und der Ombudsmann der sozialen Krankenversicherungen, Rudolf Luginbühl, kenn einige typische Vorkommnisse, wie dubiose Makler Kunden schaden.
Den Kassen ist die Anwerbung «guter Risiken» jährlich mehr als 200 Millionen Franken wert. Für Versicherungsmakler ein Honigtopf. Um sich daran zu laben, greifen manche von ihnen zu üblen Tricks. Besonders aggressiv: das Maklerzentrum Schweiz in Basel. 40 Telefonisten baggern Kunden an, um sie zum Gespräch mit einem der 40 Berater zu überreden. Deren Arbeit wird monatlich mit 5000 bis 5500 Franken vergütet. Die Angestellten am Telefon erhalten für ihren 60-Prozent-Job 2000 bis 3000 Franken. Je mehr Beratungsgespräche sie anbahnen, desto höher das Gehalt. Um Kranke von Anfang an auszusortieren, bombardieren sie Kunden mit Fragen wie: «Nehmen Sie Medikamente?» Wird mit Ja geantwortet, ist das Gespräch beendet. Gern behaupten die Gesprächsanbahner sogar, im Namen des Krankenversicherungsverbandes tätig zu sein (siehe Telefonprotokoll). Inzwischen haben, so der Kassenverband Santésuisse, «Klagen verunsicherter Personen» 
Oft schadeten Vermittler ihren Kunden sogar. Einige Beispiele: 
– Kunden zahlen nach einer Vermittlung mehr als vorher, weil sie Rabatte ihres früheren Versicherers verlieren.
– Vermittler drängen Kunden zur Anzeigepflichtverletzung. Sie suggerieren, bei der Gesundheitsde klaration für den Abschluss von Zusatzversicherungen seien gewisse Fragen unwichtig.
– Vermittler kündigen im Auftrag von Kunden Zusatzversicherungen zu früh oder zu spät. Entweder hat der Kunde dann keine oder eine Doppelversicherung.

Der ganze Artikel: Die üblen Tricks der Kassen-Makler