" ... Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ilse Aigner, machte eine gute Figur und redete Klartext: „Die Firmen, die mit langen Warteschleifen Geld verdienen wollen, sind Abzocker!“ Bei Tests der Redaktion von „hart aber fair“ hatte man zum Beispiel beim Mobilfunkanbieter O2 eine Warteschleife von 11 Minuten und der Internet- und Mobilfunkanbieter 1 & 1 schaffte sogar satte 23 Minuten! Diesen Warteschleifen will man jetzt gesetzlich auf die Pelle rücken, denn Ilse Aigner berichtete, dass man ein Gesetz in der Vorbereitung hat, das die Gebühr erst ab dem Zeitpunkt, wenn man mit einem Mitarbeiter spricht, erhoben werden darf. Abzocke gibt es aber auch ohne Warteschleifen, denn die Telekom nimmt für die Telefonauskunft 1,99 EURO je angefangene Minute und selbst bei Verbraucherzentralen sind Sie mit 1,50 – 1,86 EURO je Minute dabei. Tipp: Telefonieren Sie nicht mit kostenpflichtigen Hotlines, sondern schreiben Sie, wo es möglich ist, eine Email. Wenn die über den Button „Kontakt“ nicht angeboten wird, schauen Sie doch einfach im Impressum nach und verwenden die dort genannte Adresse."der ganze Bericht via SeeTV
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Dienstag, 27. April 2010
Warteschleifen-Abzockern soll es an den Kragen gehen
Wer kennt sie nicht, die tollen Hotline-Services der Mobilfunkanbieter? Bei denen man immer weiter verbunden wird oder andauernd eine andere Zahl drücken muss, bis man vielleicht bei der richtigen Rubrik gelandet ist. Wer hat dabei nicht schon einen zweiten Durchgang starten müssen, weil er bemerkte, dass die Eingabenummer zum falschen Bereich führte. Selbstverständlich alles kostenpflichtig. Wie der Blog "seetv" in einem Bericht über die Sendung "hart aber fair" berichtet, wolle die deutsche Verbraucherschützerin diesem Abzockertreiben mit Warteschlaufen ein Ende setzen. Er gibt auch gleich noch Tipps, wie man sich bei solchen Diensten verhalten soll:
Donnerstag, 18. März 2010
Ackermann: Griechenland angreifen, dann retten
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Die Deutsche Bank ist eine der fünf grossen Banken, die mit dubiosen CDS-Wettsystemen ganze Unternehmen und Länder angreifen. Griechenland stünde finanziell etwas besser da, wenn nicht grosse Banken auf den finanziellen Niedergang jenes Staates spekulierten und somit den "Wert" des Landes in den Keller trieben. Und nun will mit dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, ausgerechnet einer der Drathzieher solcher CDS-Aktionen Griechenland retten.
Die vornehme Zurückhaltung in Krisenzeiten hält bei Managern oder Verwaltungsräten von Banken nie lange an. Und Josef Ackermann ist einer dieser rückfälligen Banker. Der Tagesspiegel schreibt über den Boss der Deutschen Bank: "Ackermann verdient wieder prächtig":
Im vergangenen Jahr hatte sich Josef Ackermann noch vornehm zurückgehalten. Jetzt ist es schon wieder vorbei mit der Bescheidenheit. Der Deutsche- Bank-Chef kassiert für das Jahr 2009 ein Gehalt von fast zehn Millionen Euro. Damit verdient er beinahe wieder so viel wie vor der Krise. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den die Deutsche Bank am Dienstag vorlegte.Einmal mehr sind skrupellose Investmentbanker die Hauptgewinner:
Der achtköpfige Vorstand der Deutschen Bank erhält für das vergangene Jahr eine Gesamtvergütung von knapp 39 Millionen Euro. Der Bonus von Anshuman Jain, als Vorstand verantwortlich für das Investmentbanking, ist fast so hoch wie der von Josef Ackermann. In dieser Sparte war das Institut besonders erfolgreich.Und nun macht sich Ackermann dafür stark, dass man jenes Land, dessen finanzielle Lage sich durch dubiose CDS-Geschäfte, bei denen die Deutsche Bank sich selten zurückhielt, massiv verschlechterte, retten. Zitat aus Focus-online:
"Wenn wir Griechenland nicht stabilisieren können, haben wir das nächste Problem. Die Kosten sind zu hoch, wenn man keine Rettung findet“, sagte Ackermann am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Center for Financial Studies in Frankfurt."Den Vorwurf, dass Banken-Spekulationen den finanziellen Abwärtstrend Griechenlands massiv beschleunigten, weist Ackermann selbstverständlich als unhaltbar zurück.
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Bericht über Ackermanns Lohn: Tagesspiegel
Ackermann will Griechenland retten: Focus
Samstag, 20. Februar 2010
Deutschland, das Geldwäscherparadies (OECD-Bericht)
Die OECD Finanzermittlungsgruppe für Geldwäsche (FATF) legte einen Bericht vor, der aufzeigt, dass Deutschland in den letzten 10 Jahren die Empfehlungen zur Bekämpfung der Geldwäsche nur teilweise oder gar nicht umsetzte. Fazit der Untersuchung: Note ungenügend für Deutschland.
Der Stern berichtete dazu:
Quelle und ganzer Bericht: Stern
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Der Stern berichtete dazu:
49 Prüfkriterien listet der OECD-Bericht auf, gerade mal fünf werden als ausreichend realisiert bezeichnet. 39 Kriterien der Geldwäsche-Experten genügen die Deutschen nur mehr oder weniger unzureichend. Fünf Empfehlungen fanden überhaupt keine Beachtung durch die deutsche Politik in Bund und Ländern. Nach Schulnoten bewertet: Ungenügend im Fach Geldwäschebekämpfung."Mit Bargeld rein, mit Check raus", so einfach sei es in Deutschland, berichtet ein Experte für Korruption, Geldwäscherei und Finanzdelikte aus der Schweiz im gleichen Beitrag.
Quelle und ganzer Bericht: Stern
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Montag, 15. Februar 2010
Hartz Vier: Spätrömische Dekadenz
FDP-Monarch Guido Westerwelle, der praktisch alle Führungsfunktionen von Partei und Koalition unter einen Hut bringen kann (210%-Pensum) schürt den Neid. Nein, nicht zum Thema Abzockersaläre, es geht um die abzockenden Hartz Vier -Empfänger. "Aktive Erwerbslose" über römische Dekadenz:
Wenn Sie jetzt bei diesem Begriff an bittere Armut denken, an harten Sparzwang beim Regelsatz von 359 Euro, dann zeigen Sie vor allem eines: dass sie von Geschichte nun wirklich keine Ahnung haben. Es ist nämlich genau diese historische Dimension, mit der uns Guido Westerwelle die Augen dafür öffnet, was Hartz-Vier wirklich bedeutet. “Spätrömische Dekadenz” hat der große Historiker hier erkannt, und damit bekommt der Begriff einen ganz neuen Klang. Ein Hauch von Orgie liegt in der Luft, eine Ahnung von Völlerei, Gelage, Exzess. Und so sehen wir sie vor uns, die Hartz -Vier Empfänger. Wie sie sich lümmeln auf der Chaiselongue, die eben erst vom Recyclinghof gerettet wurde. Unmengen von Hähnchenkeulen, bei Lidl für 2,39 im Angebot, verschwinden in den offenen Mündern, in Strömen fließt der Lambrusco aus den Tetrapacks, bis alle Hemmungen fallen und schnackselnd eine neue Sozialhilfe-Generation gezeugt wird. Alltag bei Hartz vier, wie ihn Guido Westerwelle sieht. Und wenn Aldi zufällig eine Pfauenfeder im Angebot hat, kann alles bald von vorn beginnen.den ganzen Artikel lesen Sie via: Spätrömische Dekadenz (Aktive Erwerbslose in Deutschland)
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