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Samstag, 28. August 2010

Abzocker der Woche: Nissan

1821 Franken nach Defekt eines Scheinwerferbestandteiles

Stellvertretend für diverse Autohersteller erhält Nissan unseren Abzockerpreis der Woche. Wer bei Nissan Primera einen Defekt am Vorschaltgerät eines Scheinwerfers hat, bezahlt über 1800 Franken (inkl. Montage), obwohl das Vorschaltgerät für 150 Franken im Internet zu bestellen wäre. Nissan hat, wie viele andere Autohersteller die Standardausrede bereit. Schuld ist selbstverständlich der böse Hersteller:
" ... Nissan Schweiz bestätigt dies, schiebt aber die Schuld dem Hersteller der Scheinwerfer in die Schuhe. Dieser liefere nur «das komplette Original-Bauteil». Deshalb könne beim Primera nur «die gesamte Schweinwerfereinheit ersetzt werden». Diese kostet Frank Pulfer inklusive Montage Fr. 1821.25. Das Vorschaltgerät alleine kann man im Internet für rund 150 Franken kaufen. ..."
Quelle: Konsumentenmagazin KTipp, Printausgabe

Dienstag, 18. Mai 2010

Testfahrer-Abzocke (Video)

Abzocker gibt es nicht nur in der Bankenbranche. Im Videobeispiel wurden für eine einmalige Auto-Testaktion  via Inserat Interessenten gesucht. Ein sattes Honorar lockte. Wer sich dazu hergab, ging allerdings nicht nur ohne Honorar nach Hause, er legte sogar noch drauf. Es begann bereits damit, dass die "Testfahrerinnen" zuerst eine Kaution bezahlen mussten, damit die Testfahrt versicherungstechnisch ordentlich über die Bühne gehen könne:

Dienstag, 27. April 2010

Investmentbanker jagen unsere Benzinpreise hoch

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Investmentbanker lösten die Finanzkrise aus. Nun jagen die gleichen Banker mit Spekulationen die Benzinpreise in die Höhe.

Schweizer Autofahrer zahlen rund eine Milliarde zu viel für das Benzin, weil Investment-Spekulanten den Benzinpreis hochjagten. Das Gutachten eines Erdölexperten zeigt, dass der Benzinpreis eigentlich 20 Rappen tiefer liegen müsste. Die Konsumentenzeitschrift "Saldo" nennt die Facts: 

" ... Weil Banken und Investmentfonds den Preis für Rohöl an den Börsen seit Januar 2009 massiv in die Höhe getrieben haben, kostet der Liter Benzin 20 Rappen zu viel. Dieses Fazit zieht ein Gutachten des Hamburger Erdölexperten Steffen Bukold für die deutschen Grünen, das saldo vorliegt. So hat sich der Ölpreis in 16 Monaten mehr als verdoppelt – von rund 40 US-Dollar auf 85 US-Dollar je Fass Anfang April. Dieser Preiszuschlag geht laut dem Gutachten von Bukold zu einem erheblichen Teil auf Börsenspekulationen zurück.
Der Rohölpreis hätte eigentlich stagnieren oder fallen müssen. Denn laut dem Gutachten gab es 2009 ein Überangebot an Rohöl, während die Nachfrage wegen der Wirtschaftskrise einbrach. Der Preis stieg trotzdem. Der Grund: Laut Bukold kauften Finanzinvestoren wie Hedge-Fonds und Banken im grossen Stil an den Börsen sogenannte Öllieferkontrakte. Mit diesen sichert sich der Käufer auf dem Papier eine bestimmte Menge Öl, die erst noch gefördert werden muss. ..."
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Quelle: "Saldo" Printausgabe 28.4.2010

Mittwoch, 14. April 2010

Obligate Ostern-Abzocke an Tankstellen

Mineralölfirmen haben es sich zur Gewohnheit gemacht, über Ostern die Autofahrer schamlos und ohne triftigen Grund abzuzocken.
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Um mehr als 10 Prozent hat bei etlichen Tankstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz der Kraftstoff aufgeschlagen. Noch heute sind die Preise wesentlich höher als vor Ostern. Was meinen die Benzinlieferanten zum Vorwurf, die Preise über Ostern künstlich hoch zu jagen? Die Wirtschaftswoche (WiWo) wollte es genauer wissen:
" ... Die Mineralölgesellschaften geben sich unterdessen keine große Mühe, die Vorwürfe zu entkräften. Dabei gibt es viele Argumente, die gegen die angebliche Preistreiberei sprechen. Doch letztlich brachten auch die Ergebnisse einer Überprüfung des Bundeskartellamts keine Entspannung: Nach Ansicht der Wettbewerbsbehörde ist den Mineralölkonzernen derzeit kein Vorwurf zu machen."
Im Computerzeitalter lässt sich alles statistisch messen und auswerten. So auch das Image von Unternehmen. Das Image der Tankstellen hat über die Ostertage beträchtlich gelitten:
" ... Wie sehr die verschiedenen Tankstellenketten unter der öffentlichen Diskussion leiden, zeigt eine aktuelle Imageanalyse auf Basis des Markenmonitors YouGov BrandIndex. Demnach haben zahlreiche Marken in den vergangenen Wochen deutliche Imageverluste erlitten. So sanken etwa die Imagewerte der Marke Aral im Vergleich zu den durchschnittlich im Januar erzielten Werten um mehr als 30 Prozent (15 BrandIndex-Punkte) auf aktuell nur noch 33 Punkte. Die schwächer positionierte Marke Shell litt sogar noch stärker: Die Imagewerte von Shell halbierten sich und bewegen sich nun auf einem Niveau von etwa 13 BrandIndex-Punkten. Es wundert nicht, dass von den Befragten insbesondere das Preis-Leistungs-Verhältnis der Anbieter kritisiert wird ..."
der ganze Artikel hier