Montag, 17. Oktober 2011

General Electrics - 14 Mia Gewinn, keine Steuern

Das Wirtschaftsmagazin ECO unterhielt sich mit amerikanischen Lobbyisten, die genau aufzeigen, wie erfolgreicher Lobbyismus in amerikanischen Parlamenten abläuft. Grossunternehmen wie General Electrics zwar Millionen Gewinne einfahren, aber keine Steuern zahlen müssen. Ein Geben und nehmen. Politiker profitieren von Image- und Spendengewinnen, die Unternehmen von Steuernerleichterungen oder gar Steuererlassen. Gewinne werden in Steuerparadiese verschoben, im Inland profitiert man von Steuererleichterungen, wie zum Beispiel Apple, Google, Facebook und Co.

ECO vom 17.10.2011

Weitere interessante ECO-Sendungen via  Wirtschaftsmagazin ECO

Donnerstag, 7. Juli 2011

Finanz-, Eurokrise? War da mal was? Die Abzocker machen munter weiter

na ja, wer hätte es anders erwartet: Ethik, Moral und Anstand sind in Chefetagen und Verwaltungsräten dünn gesäht. Aktuelle Beispiele gefällig? Der Stern berichtet über die Abzockergilde: 
"Deutschlands Topmanager verdienen wieder prächtig: Durchschnittlich 4,5 Millionen Euro erhielt der Chef eines Dax-Konzerns 2010, gut 20 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009, wie aus einer Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hervorgeht. Bereits ein einfaches Vorstandsmitglied kassierte durchschnittlich 2,9 Millionen Euro - auch das rund ein Fünftel mehr als noch vor einem Jahr. Von solchen Einkommenssteigerungen kann der durchschnittliche Arbeitnehmer dagegen nur träumen: Laut Statistischem Bundesamt kam der nur auf ein Plus von mageren 2,2 Prozent.
Absoluter Topverdiener war mit rund 9,3 Millionen Euro VW-Chef Martin Winterkorn. Er überholte Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, der 8,9 Millionen Euro kassierte. Siemens-Lenker Peter Löscher kam auf Rang drei."

Montag, 2. Mai 2011

Parteispende an Schröder - auch Steinmeier involviert?

Die angebliche Schmiergeld-Affaire des AWD-Gründers Maschmeyer an Gerhard Schröder zieht weitere Kreise, wie Medien berichten. Auch Steinmeier soll involviert sein

liess sich Schröder von Unternehmer Maschmayer korrumpieren
"... Die Bundestagsverwaltung geht Medienberichten nach, wonach der Gründer des Finanzdienstleisters AWD, Carsten Maschmeyer, 1998 den Wahlkampf des SPD-Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder stärker als bekannt finanziell unterstützt hat. "Die Bundestagsverwaltung führt dazu derzeit eine Klärung durch", sagte ein Sprecher. Die Bundestagsverwaltung ist für die Kontrolle der Parteienfinanzierung zuständig. Das TV-Magazin Panorama und die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" hatten berichtet, dass Maschmeyer damals mit 150.000 Mark drei Zeitungsanzeigen einer Mittelstandsinitiative für Schröder finanziert habe. Um anonym zu bleiben, habe ein Mittelsmann die Anzeigen bezahlt. Von der Aktion habe auch der heutige Chef der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, gewusst. ..."  (via FTD)
Berichte via 
Investment.com 2.5.11

FTD 29.4.11

Sonntag, 1. Mai 2011

Lohnschere Schweiz: Bis 238-mal mehr Lohn als Mitarbeiter

Bis 238-mal mehr Lohn als ein Mitarbeiter gibt es für Schweizer Manager. Die Lohnschere zwischen höchstem und tiefstem Lohn hat sich in Schweizer Unternehmen eher sogar noch vergrössert, wie Travail Suisse feststellte. Lohnschere im Jahr 2010:

Insbesondere das Pharma-Unternehmen Novartis tut sich einmal mehr als Negativ-Beispiel hervor, wie Travail Suisse detailliert auflistet. Kein Wunder, denn Daniel Vasella, bis 2010 CEO und seit 1999 Verwaltungsratspräsident von Novartis, zählte seit jeher zu den unverfrorensten Abzockern der Schweiz.
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so sah es letztes Jahr aus: Lohnschere-Statistik 2009 (via Travail Suisse)
früherer Beitrag zu Novartis: Novartis: Riesige Gewinne dank Billigjobs
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Freitag, 11. März 2011

1210 Milliardäre weltweit

Bertarelli, gemäss Forbes
reichster Schweizer
Kaum ist die Finanzkrise vorbei, nimmt die Zahl der Milliardäre massiv zu. Auch die Schweiz weist einige aus, wie die Aargauer Zeitung berichtet:

" ... Reichster Mann der Welt bleibt der Mexikaner Carlos Slim Helú. Der 71-jährige mexikanische Telekommunikations-Unternehmer führt die am Mittwoch in den USA veröffentlichte Liste mit mehr als 74 Milliarden Dollar an.
Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» erstellte die Liste im laufenden Jahr zum 25. Mal. Auch auf Platz zwei und drei hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert: Hinter Slim folgen der Microsoft-Gründer Bill Gates mit 56 Milliarden Dollar und der Investor Warren Buffett mit 50 Milliarden Dollar.
Reichster Schweizer ist Ernesto Bertarelli, der frühere Besitzer des Biotech-Unternehmens Serono (10 Milliarden Dollar). Er belegt den 81. Rang der Liste. 2010 hatte er - mit dem gleichen Betrag - noch den 64. Platz inne. Der nächste Schweizer auf der Liste ist auf Platz 154 Hansjörg Wyss, der mit dem Medizintechnik-Unternehmen Synthes reich geworden ist. Er wird mit 6,4 Milliarden geführt. Insgesamt nannte Forbes neun Schweizer Milliardäre und Milliardärinnen, im Vorjahr waren es es noch elf gewesen. ..."

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der ganze Artikel via Aargauer Zeitung

Donnerstag, 10. März 2011

FIFA schüttet Abzocker-Boni aus


"Die Fifa sei nicht gewinnorientiert und verwende ihre Reserven und Mittel zur Förderung des Fussballs weltweit, steht in den Statuten des Vereins. Nun legt aber der aktuelle Finanzbericht offen, dass die Fifa Bonis auszahlt, wie man sie aus der Finanzbranche kennt."
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FIFA schüttet Boni in Millionenhöhe aus (Videobericht via Schweizer Fernsehen)



Donnerstag, 10. Februar 2011

Im Investmentbanking wird wieder drauflos spekuliert

Risiko-Player des Investmentbankings verdienen weiterhin am meisten 
Die Grossbank UBS legte ihre Zahlen offen. Die Gesamtentschädigung (Löhne, Boni und Sozialleistungen) lag 2010 im Schnitt bei 240'00 Franken pro Mitarbeiter. Investmentbanker sind nach wie vor die grossen Absahner: 
" ... Am höchsten lagen Löhne und Boni wie gewohnt im Investment Banking – mit fast 400 000 Fr. pro Kopf, einschliesslich Hilfspersonal. Hinter diesem Durchschnitt steckt eine riesige Bandbreite, die bis zu zweistelligen Millionenbezügen reichen mag. Im Branchenvergleich fällt der Durchschnittsbezug im UBS-Investment-Banking nicht aus dem Rahmen. Die Mitarbeiter der führenden US-Investment-Bank Goldman Sachs brachten es im Schnitt auf etwa 450 000 Fr., die Sparte Corporate and Investment Bank der Deutschen Bank wendete sogar fast 500 000 Franken pro Kopf auf. ..."
ganzer Artikel der NZZ: Tiefere Boni, höhere Fixlöhne