Dienstag, 6. April 2010

Novartis: Riesen Gewinne und hohe Boni dank Billigjobs

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Der Chemieriese Novartis fährt Jahr für Jahr hohe Gewinne ein. Novartis-Chef Daniel Vasella verdient Jahr für Jahr an die 40 Mio Schweizer Franken (siehe Grafik aus der SZ unten). Sparen muss das gemeine Fussvolk. Novartis baut Feststellen ab und ersetzt sie durch Zeitarbeiter,

Sonntagsblick dazu:
Patricia Huber (30, Name geändert) hatte sich die Stelle bei dem Basler Pharmariesen so gewünscht. Doch Novartis lehnte ihre Bewerbung ab. Kurz darauf erhielt sie den Job doch noch, die Temporärfirma Kelly offerierte ihr die Stelle als Maschinenführerin im Werk Stein. Man versprach mir, mich nach zwei Monaten fest zu übernehmen», erzählt die junge Frau. Heute, zweieinhalb Jahre später, arbeitet Patricia Huber immer noch als Temporäre – an derselben Stelle: «Ich fühle mich betrogen.»
Dies wirkt sich auf den Verdienst aus:
" ...Als Zeitarbeiterin verdient Huber 27 Franken pro Stunde, Ferienanteil inbegriffen. Rita Walde (53), seit zehn Jahren Präsidentin der Personalvertretung im Novartis-Werk Stein, schätzt, dass derselbe Job einer Festangestellten 35 Franken bringen würde, plus gut zehn Prozent Bonus. Verlust für Particia Huber: etwa 40 Prozent! ..."
Rita Walde, langjährige Präsidentin der Personalvertretung kennt die Hintergründe:
"Je nach Auftragslage arbeiten bei uns bis zu 200 Temporäre", erklärt Walde. Viele bleiben über längere Zeit. «Nach drei Jahren müssten sie fest übernommen werden. Meist wird ihnen aber kurz vorher gekündigt», bedauert die Personalvertreterin.
Wie wäre es, sehr geehrter Herr Vasella, wenn sie sich selbst kündigen und sich danach zum Stundenlohn eines Zeitarbeiters einstellen?
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Ganzer Bericht via: Blick

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