Montag, 3. Mai 2010

Die faulen Tricks der Krankenkassen-Makler

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Das Ziel der Krankenkasenmakler ist oft nur, Provisionen um jeden Preis zu kriegen. Ob am Telefon oder vor Ort, wenn Sie nicht aufpassen, haben sie einen rechtsgültigen, aber dubiosen Vertrag mündlich oder schriftlich abgeschlossen. Besonders in der Kritik steht das Maklerzentrum Schweiz. Gesucht werden von den Maklern junge, gesunde Kunden. Vermerken sie in einem Telefongespräch, dass sie krank sind, so ist meist das Gespräch mit dem Berater rasch beendet.
Der "Blick" nennt Facts dazu und der Ombudsmann der sozialen Krankenversicherungen, Rudolf Luginbühl, kenn einige typische Vorkommnisse, wie dubiose Makler Kunden schaden.
Den Kassen ist die Anwerbung «guter Risiken» jährlich mehr als 200 Millionen Franken wert. Für Versicherungsmakler ein Honigtopf. Um sich daran zu laben, greifen manche von ihnen zu üblen Tricks. Besonders aggressiv: das Maklerzentrum Schweiz in Basel. 40 Telefonisten baggern Kunden an, um sie zum Gespräch mit einem der 40 Berater zu überreden. Deren Arbeit wird monatlich mit 5000 bis 5500 Franken vergütet. Die Angestellten am Telefon erhalten für ihren 60-Prozent-Job 2000 bis 3000 Franken. Je mehr Beratungsgespräche sie anbahnen, desto höher das Gehalt. Um Kranke von Anfang an auszusortieren, bombardieren sie Kunden mit Fragen wie: «Nehmen Sie Medikamente?» Wird mit Ja geantwortet, ist das Gespräch beendet. Gern behaupten die Gesprächsanbahner sogar, im Namen des Krankenversicherungsverbandes tätig zu sein (siehe Telefonprotokoll). Inzwischen haben, so der Kassenverband Santésuisse, «Klagen verunsicherter Personen» 
Oft schadeten Vermittler ihren Kunden sogar. Einige Beispiele: 
– Kunden zahlen nach einer Vermittlung mehr als vorher, weil sie Rabatte ihres früheren Versicherers verlieren.
– Vermittler drängen Kunden zur Anzeigepflichtverletzung. Sie suggerieren, bei der Gesundheitsde klaration für den Abschluss von Zusatzversicherungen seien gewisse Fragen unwichtig.
– Vermittler kündigen im Auftrag von Kunden Zusatzversicherungen zu früh oder zu spät. Entweder hat der Kunde dann keine oder eine Doppelversicherung.

Der ganze Artikel: Die üblen Tricks der Kassen-Makler 

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