Donnerstag, 29. April 2010

Goldman Sachs - "Affen moralischer als Banker"

"Wir sind uns keiner Schuld bewusst, wir haben keine Fehler gemacht" die Hauptaussagen der Goldman Sachs Banker vor den US-Senatoren. "news.ch" brachte es auf den Punkt. "Wenn Affen moralischer sind als Banker" lautet der Kommentar über die Anhörung der Goldman Sachs Banker in den USA. Untermauert wird das ganze mit einem Vergleich zwischen Kapuzineräffchen und Bankern:

" ... Doch manche moralische Normen sind tief und unabhängig von Autoritätspersonen und kulturellem Hintergrund verankert. Zum Beispiel das Gefühl für Fairness. Bereits Kapuzineräffchen werden ziemlich sauer, wenn sie ungerecht behandelt werden. Bekommt im Versuchslabor das eine Äffchen im Tausch gegen ein Granitsteinchen ein Stück Gurke, ein anderes hingegen eine viel begehrtere Weintraube, verweigert sich das erste Äffchen, in Zukunft das Steinchen zu geben, obwohl es eigentlich auch Gurke mag.
Die Senatoren am Goldman-Sachs-Hearing waren sich über Parteigrenzen hinweg ziemlich einig, dass Goldman Sachs sämtliche moralische Grenzen der grundsätzlichsten Natur hinter sich gelassen hatte, als es seinen Kunden mit höchster Priorität Investment-Produkte empfahl, die in einer internen E-Mail auf höchster Management-Ebene als «beschissen» (shitty) bezeichnet worden war und auf deren Absturz Goldman Sachs scheinbar spekulierte. 
Es dürfte kein Zufall sein, dass Goldman Sachs auch schon wieder in das nächste Finanz-Erdbeben – die Griechenland-Krise - verwickelt ist. Neben der Aufklärung der ganzen nebulösen Geschäfte wäre es nun wohl vor allem wichtig, grundsätzlichste moralische Wegweiser in der Wirtschaft auch für Grossbanken wieder aufzustellen, die auf ganz einfachen Prinzipien wie: «Ich belüge nicht meine Kunden», oder «Ich helfe niemandem beim fälschen und täuschen» heissen könnten. ..."
der ganze Artikel via news.ch

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